Die Hochzeit – einer der schönsten Tage im Leben. Alles soll perfekt sein: die Location, das Essen, die Musik und natürlich die Erinnerungen in Form von Fotos. Doch wie findest du den richtigen Hochzeitsfotografen? Was sind die häufigsten Fehler, die Brautpaare machen? Und lohnt es sich wirklich, einen Profi zu engagieren?
Genau darüber habe ich mich mit Markus Gierlinger, einem erfahrenen Hochzeitsfotografen aus Österreich, unterhalten. In diesem Artikel erfährst du:
✅ worauf du bei der Wahl deines Hochzeitsfotografen achten solltest
✅ welche Fehler du unbedingt vermeiden musst
✅ warum der Onkel mit der Kamera nicht die beste Wahl ist
Warum du die komplette Hochzeit begleiten lassen solltest
Vielleicht hast du dich schon gefragt: Brauche ich wirklich einen Fotografen, der den ganzen Tag über dabei ist? Viele Brautpaare überlegen, erst ab der Trauung oder nur für ein paar Stunden einen Fotografen zu buchen. Doch das kann ein großer Fehler sein.
👉 Eine Hochzeit erzählt eine Geschichte – vom Getting Ready bis zur Party.
Markus hat eine schöne Metapher dafür: „Du würdest doch keinen Liebesfilm in der Mitte anfangen und kurz vor dem Happy End aufhören, oder?“ Genauso ist es mit Hochzeitsfotos: Nur wenn der gesamte Tag begleitet wird, bekommst du eine echte und emotionale Story in Bildern.
Vor allem das Getting Ready wird oft unterschätzt. Doch genau dort entstehen oft die schönsten und intimsten Momente:
- die Mutter, die ihrer Tochter ins Kleid hilft
- der Bräutigam, der nervös sein Jackett anzieht
- kleine Freudentränen bei den Trauzeugen
Diese Momente sind unbezahlbar – und genau deshalb lohnt es sich, den ganzen Tag begleiten zu lassen.

Pannen, die du vermeiden solltest
Selbst mit der besten Planung kann an einer Hochzeit mal etwas schiefgehen. Markus erzählt von einer Hochzeit, bei der das First Look Shooting ins Wasser gefallen ist. Der Bräutigam stand bereit, aber die Braut war schon längst vor Ort – nur wusste das keiner. So wurde improvisiert und der First Look fand spontan im Standesamt statt.
Oder eine andere Geschichte: Ein Paar wollte in den Bergen heiraten. Am Vortag perfektes Wetter, doch am Hochzeitstag? Ein halber Meter Neuschnee über Nacht! Die Gäste mussten sich durch den Schnee kämpfen, doch genau das hat diesen Tag einzigartig gemacht.
Fazit: Nicht immer läuft alles nach Plan – aber genau das macht deine Hochzeit unvergesslich. Ein erfahrener Fotograf kann mit solchen Situationen umgehen und trotzdem wunderschöne Erinnerungen schaffen.
Warum du die komplette Hochzeit begleiten lassen solltest
1. „Der Onkel hat doch eine Kamera…“
Einer der häufigsten Fehler: Ein Familienmitglied oder Freund wird mit den Fotos beauftragt, um Geld zu sparen. Doch die Realität sieht oft so aus:
❌ Der Onkel will eigentlich mitfeiern – und verpasst wichtige Momente.
❌ Ihm fehlt die Erfahrung für schwierige Lichtverhältnisse in der Kirche oder schnelle Reaktionen auf spontane Situationen.
❌ Am Ende gibt es vielleicht gar keine Fotos – oder nur unscharfe Bilder.
Unser Tipp: Überlasse deine Erinnerungen nicht dem Zufall. Ein Hochzeitsfotograf weiß genau, wann er wo sein muss, um die besten Aufnahmen zu machen.
2. Zu spät buchen
Beliebte Hochzeitsfotografen sind oft ein Jahr im Voraus ausgebucht. Wer zu lange wartet, steht am Ende ohne Fotograf da oder muss einen Kompromiss eingehen.
📌 Tipp: Buche den Fotografen am besten direkt nach der Location – spätestens 12 Monate vorher!
3. Nur auf den Preis schauen
Ja, Hochzeitsfotografie ist eine Investition. Aber: Billige Fotografen sind oft teuer erkauft.
❌ Manche bieten niedrige Preise an, verlangen aber später extra Geld für hochauflösende Bilder.
❌ Andere haben keine Backups – was passiert, wenn die Speicherkarte kaputt geht?
❌ Die Qualität ist oft nicht die gleiche wie bei einem Profi mit Erfahrung.
Ein guter Fotograf hat nicht nur hochwertige Technik, sondern auch ein geschultes Auge für den perfekten Moment. Und das kann man nicht mit einer billigen Kamera oder wenig Erfahrung ersetzen.

Was macht einen guten Hochzeitsfotografen aus?
✔ Sicherheit durch Backups: Ein Profi hat immer mehrere Kameras und Speicherkarten.
✔ Erfahrung mit Hochzeiten: Er weiß, wann welcher Moment passiert.
✔ Er hilft dir bei der Planung: Ein guter Fotograf ist auch ein Berater.
✔ Keine versteckten Kosten: Alle Bilder in voller Auflösung sind inklusive.
Extra-Tipp: Unplugged Wedding – Handyverbot für Gäste!
Kennst du das? Die Braut kommt zum Altar, aber die Gäste haben das Handy vor dem Gesicht. Unschön für die Fotos – und für die Atmosphäre.
Die Lösung: Eine Unplugged Wedding. Bedeutet: Die Gäste lassen das Handy stecken und genießen den Moment. Der Fotograf sorgt für die Bilder – und die sehen garantiert besser aus als verwackelte Handyfotos.
Unser Fazit: Gute Hochzeitsfotografie ist unbezahlbar
Die Fotos sind das Einzige, was von deiner Hochzeit für immer bleibt. Darum lohnt es sich, in einen professionellen Hochzeitsfotografen zu investieren.

💡 Noch mehr Tipps? Im Podcast gibt es noch weitere spannende Geschichten und wertvolle Ratschläge, die dir bei der Planung helfen. Hör jetzt rein! 🎧